Can – Tago Mago

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Das – neben Kraftwerks TRANS-EUROPA EXPRESS – einflussreichste Album einer deutschen Band und gleichzeitig das Opus magnum von Can: TAGO MAGO hat Heerscharen von Künstlern – vor allem der Punk-, der Post-Punk- und in späteren Jahren der Rave-Generation – beeinflusst. Überjaki Liebezetts metronomartig minimalistischen Funky-Beats und Holger Czukays stoischen Bassspiel produzieren Keyboarder Irmin Schmidt und Gitarrist Michael Karoli faszinierende, filigrane, furiose, beizeiten verstörende Sounds, zu denen Sänger Damo Suzuki heult, winselt, schreit und flüstert wie ein Muezzin auf Speed. Neben klar strukturierten, fast eingängigen Songs stehen der an tribalistische Rituale gemahnende 18-Minuten-Track „Halleluhwah“ und das üppig wuchernde, in allen Farben schillernde Klanglabyrinth „Aumgn“, in dem jegliche konventionelle Musiksprache aufgelöst wird zugunsten eines im Wortsinn unerhörten Trips in neue Sphären. In ihren besten Momenten, sagte Irmin Schmidt später einmal, glichen Can „einem mächtigen, pulsierenden Organismus“. TAGO MAGO ist so ein Moment gewesen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.