A-ha-geprüft

Eine Million Euro war es, die A-ha 2010 unter dem norwegischen Popnachwuchs aufteilten, einfach so. Einzige Bedingung: Die Auserwählten müssen das Geld für Konzertreisen und Plattenaufnahmen ausgeben. SUSANNE SUNDFx{01fe}R war eine der vier Glücklichen. Das Mädchen mit der Gitarre. Besuch eines musischen Gymnasiums. Später der Umzug aus dem Fjordstädtchen Haugesund nach Bergen, dann nach Oslo. Erstes Album 2007. Erste Krise. „Diese Musik und ich passten nicht zusammen.“ Die Lösung: eine zweijährige Pause, ein Kunst- und Literaturstudium. Und mit The Brothel nun wieder eine Platte, die aber den Weg des reinen Singer/Songwritertums verlässt, Richtung Jazz, Klassik, Elektronik schielt und in Skandinavien große Erfolge feiert. „Ich wollte einen zeitgenössischen Sound finden“, sagt die 25-Jährige – und denkt schon an den Nachfolger. Momentan tüftelt sie an den richtigen Beats und Streicherarrangements. „Ich will sehen, wie weit ich allein komme.“ Falls sie irgendwo stecken bleibt: Ein bisschen was von den 250.000 Euro sollte noch übrig sein. jov

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