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Don’t Fuck With Me, Don’t Fuck With Me“, singt der Musiker Jai Paul am Anfang seines Songs „BTSTU“. Aber es hört sich gar nicht drohend, eher flehend an. Jai Paul ist einer von diesen, die Aufregung verbreiten und große Vergleiche anziehen. Und das, obwohl es erst ein einziges Lied von ihm gibt. Dieses verbreitet sich rasend über das Netz, die BBC setzt den jungen Mann auf ihre Sound-of-2011-Liste, das Label, das sich beim Sign-Wettbewerb durchgesetzt hat, XL Recordings, verkündet, Paul sei öffentlichkeitsscheu und habe keine Lust, mit Produzenten, und sei es Paul Epworth (u.a. New Order, The Streets), zusammenzuarbeiten. Und da ist sie schon, die Neugierde. Das Debüt des Londoners wird für Herbst erwartet. Und die Musik? Irgendwas zwischen Space-HipHop und Fensterglas-Brillen-Musik. Ich glaube, sie sagen Chillwave dazu. Ein Blick auf das einzig verfügbare Bild des 21-Jährigen reicht aber: Die unerträgliche Darstellung der voll individuellen Verrücktheit wird auch dort zur erträglichen Leichtigkeit von Pop. lew

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.