Rainer Bock als Werner Ziegler: Das ist der deutsche Schauspieler in „Better Call Saul“

In internationalen Produktionen ist Bock kein Unbekannter mehr, jetzt darf er das Drogenlabor für Walter White bauen.

Für deutsche Zuschauer ist es immer ein schöner Bonus, wenn man plötzlich die eigene Sprache in einer US-Serie hört. Und siehe/höre da: Mit „Mir ist so schlecht, ich kotz hier gleich ins Auto“ stellt sich Rainer Bock in „Better Call Saul“ vor. In der vierten Staffel der „Breaking Bad“-Vorgeschichte spielt Bock Werner Ziegler, einen kriminellen Architekten, der das aus „Breaking Bad“ bekannte Drogenlabor unter einer Wäscherei bauen soll.

Der 64-Jährige dreht seit fast 20 Jahren Filme und Serien, schon weit länger steht er auf diversen Theaterbühnen. Mit seinem Gastspiel in „Better Call Saul“ könnte er jetzt die Chance auf internationalen Kultstatus haben. Denn immerhin werden fast alle Figuren, die Serienschöpfer Vince Gilligan für seine Meth-Saga kreiert, von den Zuschauern nahezu verehrt. Oder eben von Grund auf gehasst.

Links im Bild: Rainer Bock bei der Premiere von „Dark“.

10 Jahre „Breaking Bad“: Shakespeare auf Meth
Für wie viele Episoden Bock der Serie, die in Deutschland wöchentlich bei Netflix ausgestrahlt wird, erhalten bleibt, ist noch unbekannt. Der von Giancarlo Esposito gespielte Gangsterboss Gus Fring (benannt nach Torsten Frings übrigens) möchte ein gigantisches, unterirdisches Drogenlabor bauen, in dem die Droge Crystal Meth hergestellt werden soll. Bock spielt nun den kauzigen Architekten, der sich den Auftrag für den Bau des Projekts sichert. Er dürfte also zumindest noch für einige Episoden zurückkehren.

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Bock tauchte in der Vergangenheit schon öfter in internationalen Produktionen auf. In „Unknown Identity“, „Inglourious Bastards“ und „Wonder Woman“ hatte er kurze Auftritte, in Deutschland war er nicht nur in diverse „Tatort“-Ausgaben zu sehen, sondern auch in Kinofilmen wie „Stereo“ und „Schrotten!“.

Andreas Rentz

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