„Oh Boy“ gewinnt beim Europäischen Filmpreis

Preis als "Bestes Erstlingswerk" für tragikomische Berlin-Odyssee, Europäischer Filmpreis für Paolo Sorrentinos „La Grande Bellezza“.

Zwar war der große Abräumer bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises am Samstagabend in Berlin eine bildgewaltige Rom-Hommage, aber immerhin ging die Gastgeberstadt nicht ganz leer aus. Jan Ole-Gersters wunderbar lakonischer „Oh Boy“ hat den Preis für den besten Erstlingsfilm gewinnen können, während Paolo Sorrentino für „La Grande Bellezza“ gleich vier der „europäischen Oscars“ einheimsen konnte: für den besten Film, den besten Schnitt, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller.

Auch unter den weiteren Preisträgern finden sich alte Bekannte: Francois Ozon wurde für „In ihrem Haus“ für das beste Drehbuch ausgezeichnet, Susanne Bier („Love Is All You Need“) für die beste Komödie, Ennio Morricone für die beste Filmmusik („The Best Offer“), als beste Dokumentation wurde „The Act Of Killing“ gewürdigt und der Preis für den besten Animationsfilm ging an Ari Folmans „The Congress“.

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