„Exodus: Götter und Könige“: Verbot in Ägypten, Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten

Da in dem Film "Exodus" Gott als Mensch dargestellt wird und es an historischen Fakten mangele, wird das Werk von Ridley Scott in einigen Ländern nicht gezeigt.

Der neue Film „Exodus: Götter und Könige“ von Ridley Scott ist in Ägypten, Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten worden. Das Werk, das von dem Propheten Moses handelt (mit Christian Bale in der Hauptrolle), findet in einigen islamisch geprägten Ländern aufgrund der Darstellung von Gott wenig Anklang. Einen Gott als Person auftreten zu lassen, wie es in „Exodus“ der Fall ist, ist in islamischen Darstellungen verboten. Im Film wird der Allmächtige von einem Kind verkörpert, das dem Propheten Moses die Offenbarung bringt.

In Ägypten hingegen werden vermeintliche historische Ungenauigkeiten bemängelt, da der Film darstellt, wie Moses und die Juden die Pyramiden errichteten, was laut Kulturminister Gaber Asfour eine sehr zionistische Sichtweise ist. Daher wurde beschlossen den Film auch ihn Ägypten nicht zu zeigen. Mittlerweile haben sich auch Die Vereinigten Arabischen Emirate dem Verbot angeschlossen.

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