Alice In Chains :: Music Bank – The Videos

Vor tragischem Hintergrund: Audiovisueller Rückblick auf eine Seattle-Band, die irrtümlicherweise in den Grunge- Taumel geriet.

„Der Plattenvertrag bedeutet, dass wir für den Rest unseres Lebens bezahlt werden“.

glaubt der junge Layne Staley, Sänger und Gründer von Alice In Chains, im Dokumentarteil dieser DVD, der durch den überraschenden Tod des 34-Jährigen eine tragische Komponente zukommt. Dieses Special stammt noch aus jener Zeit, bevor das Majorlabel Columbia die von Metal und Bluesrock beeinflussten Alice In Chains unter Vertrag nahm und erfolgreich als Alternative-Band im Zeichen der Grunge-Explosion vermarktete. Es entstanden zwar drei Alben, ein paar memorable Songs wie das monolithische „Rooster“ oder der Hit „Would?“ sowie die hier versammelten Clips, aber dann verlor sich die Spur der Band unter den Drogen-Gerüchten um Staley und der Erkenntnis, dass Nirvana das Kapitel in den Geschichtsbüchern gebührt und Alice In Chains nur die Fußnote.

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