Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns Von Beeban Kidron. GB 2004

Wir müssen gestehen. Wir Männer. Wir haben nur so getan, als würden wir uns sträuben, als man uns in den ersten Film mit dem Wonneproppen Bridget Jones schleppte. Wir haben uns verstellt, als wir das Gesicht verzogen, weil sich Renee Zeltweger nicht zwischen Hugh Grant [Snob!) und Colin Firth [Schnuckel!) entscheiden konnte. Denn tatsächlich machte uns Schokolade zum frühstück Spaß. Aber wenn wir uns diesmal sträuben, wenn wir in am RANDE DES WAHNSINNS gezerrt werden, dann ist das nicht gelogen, dann haben wir einen guten Grund: Der Film ist Schmuh. Er ist an den Haaren herbeigezogen. Er ist uninspiriert. Er ist nicht lustig. Darüber kann weder das höhere Tempo noch die gesteigerte Gagfrequenz hinwegtäuschen. Diesmal lassen wir uns nicht einwickeln, denn unser Widerstand ist gerecht. Dies eine Mal.

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