Sebastien Tellier :: Sexuality Remix

Record Makers/Alive

Eines der seltenen Remixalben, das man wie ein „richtiges“ anhören kann.

Sehr gerne erinnern wir uns an den Auftritt Sebastien Telliers beim Eurovision Song Contest 2008 in Belgrad. Mit Zauselhaaren, Sonnenbrille und Vollbart nahm er die Rolle vorweg, die Lena Meyer-Landrut zwei Jahre später übernehmen sollte. Als Gegenstück zu all den paradisvögelig (halb-)bekleideten Blondies aus Ländern mit schwer aussprechbaren Namen. Tellier performte den Song „Divine“ aus seinem eher unterschätzten 2008er-Album SEXUALITY und scheiterte natürlich. Das Album liegt jetzt in der Remix-Variante vor. SEXUALITY REMIX fasst die Neubearbeitungen der Songs von den Album-begleitenden 12-Inches zusammen, dazu gibt es drei exklusive von Floating Point, Kasper Winding und Lazyflow. Die Remixer – darunter SebAstian, Kavinsky, Midnight Juggernauts und Breakbot – schieben die frenchhousigen Popsongs Telliers erwartungsgemäß auf den Dancefloor, ohne allerdings zu sehr mit der Ballerpeitsche zuzuschlagen. Selbst der „Boys Noize Euro Mix“ von „L’Amour Et La Violence“ hält sich in dieser Hinsicht zurück. So ist SEXUALITY REMIX eines der seltenen Remixalben, das man wie ein „richtiges“ anhören kann.

www.myspace.com/sebastientellier

The The

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.