Muse-Sänger Matt Bellamy: „Alben sind in Zeiten von iTunes und Spotify bedeutungslos“

Deutliche Worte von Matt Bellamy. Er glaubt, iTunes und Spotify laufen dem CD- und Vinyl-Format den Rang ab.

Gesellschaftskritik, Hymnen gegen politische Entscheidungen – Muse haben sich stets damit gebrüstet, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nun äußert Sänger Matt Bellamy seine Meinung zur aktuellen Lage der Musik-Industrie.

Er glaubt, die physische Form von Alben sei in Zeiten von iTunes und Spotify bedeutungslos geworden. „Apple, iTunes and streaming services have made the single a more easy thing to access. What that’s done has made the album as a collection of songs almost meaningless. But an album that has a concept or story or reason to be an album, if anything, has more meaning now than it ever has“, sagte Bellamy in einem Interview mit dem amerikanischen Rolling Stone.

Die Wichtigkeit von Konzeptalben gewinne entsprechend an Bedeutung, so Bellamy. Damit spielt der Musiker auf das kommende Werk von Muse an – DRONES erscheint am 5. Juni 2015. Jeden ihrer neuen Songs live spielen zu können war eine große Motivation für die Band und so entstand das Konzeptalbum DRONES, das wie gewohnt globale und politische Themen behandelt. „Die Welt wird von Drohnen beherrscht, die sich Drohnen zunutze machen, um uns alle in Drohnen zu verwandeln“, hatte Bellamy bereits in einem früheren Interview erläutert.

Bisher ließen Muse mehrere Songs vorab hören – zum Beispiel „Psycho“ und „Dead Inside“.

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