Schon bald ein Sammlerstück? Apple verabschiedet sich vom iPod

Der iPod hat endgültig ausgedient – seit der Einführung des hauseigenen Streaming-Dienstes Apple Music ist der Musikplayer aus der Menüleiste der Website verschwunden.

Vor 13 Jahren startete Apple mit dem iPod die Revolution in Sachen tragbarer Musik: Ein kleines Gerät mit Click-Wheel, das bis zu 1000 Songs digital speichern konnte, eroberte sich weltweit einen Platz in den Hosentaschen von Musikfans. Was lange Zeit als praktisches Statussymbol galt, hat inzwischen offenbar ausgedient. Mit dem Launch des hauseigenen Streaming-Dienstes Apple Music scheint die Ära des iPod zu Ende zu gehen.

Zu kaufen gibt es die aktuellen Modelle weiterhin, doch musste der iPod in der Menüleiste der Unternehmenswebsite nun Apple Music weichen. Der Tech-Riese signalisiert damit: MP3-Player haben ausgedient, in Zukunft wird Musik gestreamt, nicht gespeichert. Sogar mit der Apple Watch haben Nutzer heutzutage Zugriff auf Millionen von Songs. Ein zusätzliches Gerät als Musikspeicher erscheint daher überholt.

Im vergangenen Jahr hatte Apple im Zuge der Keynote zum iPhone 6 bereits den iPod Classic klammheimlich aus dem Sortiment genommen. Nano, Shuffle und Touch könnten nun schon bald nachziehen.

Kristina Baum schreibt freiberuflich unter anderem für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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