Nicki Minaj vs. Reporter: Homophobie-Vorwürfe nach X-Post
Nach Don Lemons Bericht über ICE-Einsatz eskaliert Nicki Minaj mit heftigen Beleidigungen. Der Reporter kontert mit scharfen Vorwürfen. Der Eklat im Detail.
Die US-Rapperin Nicki Minaj bekannte sich bereits vor einiger Zeit als Trump-Unterstützerin und äußerte sich seitdem immer wieder öffentlich auf diversen Social-Media-Kanälen hart gegenüber seinen Kritiker:innen. Nun attackierte sie die Berichterstattung eines freien Reporters in Minnesota.
Wüste Anfeindungen auf X
Der ehemalige „CNN“-Moderator Don Lemon, mittlerweile freier Reporter, berichtete über einen Protest, der sich gegen die Einsätze der Ausländerbehörde ICE richtete. Dieser unterbrach einen laufenden Gottesdienst in der Stadt St. Paul im Bundesstaat Minnesota. Die Berichterstattung wurde live gestreamt.
Als Reaktion darauf postete die 43-Jährige eine Nachricht auf X, in der sie den Journalisten hart beschimpfte und beleidigte: „Don Schwanzlutscher Lemon ist widerlich!“, schrieb sie an der Seite eines Bildes von Chucky aus dem Film „Chucky – Die Mörderpuppe“. Weiter hieß es in ihrem Statement: „Wie kannst du es wagen? Ich will diesen Verbrecher hinter Gittern sehen! Er würde so etwas niemals einer anderen Religion antun. Sperrt ihn ein!“
Reporter antwortet scharf
Der 59-jährige ist offen homosexuell, verheiratet, und ließ mit einer Antwort auf die Anfeindungen seitens der Musikerin nicht lange auf sich warten. In einem Statement gegenüber „TMZ“ sagte er: „Es überrascht mich nicht, dass Nicki Minaj keine Ahnung vom Journalismus hat und sich in Angelegenheiten einmischt, die ihre Kompetenzen übersteigen.“ Weiter hieß es: „Das passendere Bild für ihren Beitrag wäre jedoch eine ‚Pick Me‘-Puppe.“
In einem weiteren Interview gegenüber „TMZ Live“ wurde der Pressevertreter dann ausfallender. Hier fügte er hinzu, dass die Rapperin sich „endlich mal hinsetzen“ und „etwas Verstand entwickeln“ müsse, und bezeichnete sie als „homophobe, engstirnige und ignorante Frau“.
Am Montag, den 20. Januar 2026, meldete sich dann auch wieder die US-Amerikanerin via X zu Wort. In ihrem neuen Statement war allerdings keine Spur einer Entschuldigung oder von Reue bezüglich ihrer feindlichen Aussagen zu finden. So schrieb sie lediglich: „LOL!!! Und ich habe es absichtlich so geschrieben, weil ich wusste, dass das der einzige Weg wäre, die Arschlöcher dazu zu bringen, darüber zu posten. Sie hätten das widerliche Verhalten von Lemon Head sonst alle kollektiv ignoriert.“ Sie fügte hinzu: „Ich bin froh, dass sie wütend sind! Sie werden noch wütender werden!“
Kontroversen seit Auftritt bei Turning Point USA
Die Kontroversen um die US-Rapperin häufen sich, seitdem diese bei einem Event der rechtskonservativen Organisation Turning Point USA an der Seite von Erika Kirk auftrat, der Witwe des verstorbenen rechten Aktivisten und Trump-Unterstützers Charlie Kirk. Bei diesem bezeichnete sie US-Vizepräsident J.D. Vance als „Vorbild“ für junge Männer und sang Lobeshymnen auf Donald Trump.
Seitdem hagelte es vermehrt Kritik. Etwa tausende Menschen unterzeichneten eine Petition auf der Website „Change.org“, die sich für eine Abschiebung der Musikerin in ihre Heimat Trinidad stark machte. Sie selbst war im Alter von fünf Jahren von dort in die USA immigriert.
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