Bruce Springsteen als „Loser“: Weißes Haus prophezeit Tourflop

Das Weiße Haus nennt Springsteen einen „Loser“ & prophezeit seiner neuen Tour den Misserfolg – die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

US-Präsident Donald Trump und sein Team liegen schon seit geraumer Zeit im Streit mit Bruce Springsteen. Der Rock-Musiker hatte sich zuletzt im Rahmen der Eskalationen zwischen Demonstrierenden und der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis klar gegen die Trump-Regierung positioniert. Als Springsteen nun eine neue Tour ankündigte, meldete sich das Weiße Haus zu Wort – natürlich mit jeder Menge negativer Worte.

Bruce Springsteen mit „Trump-Wahnsyndrom“?

Nachdem Bruce Springsteen seine „Land of Hope and Dreams“-Tour ankündigte, bezog das Weiße Haus Stellung. In Trump-Kreisen ist man überzeugt, dass die bevorstehende Tour ein Misserfolg wird. So äußerte sich der offizielle Sprecher des Weißen Hauses, Steve Cheung, in einem Statement gegenüber „Politico“: Er nannte den „Boss“ einen „Loser“ und diagnostizierte ihm ein „Trump-Wahnsyndrom“.

Das vollständige Statement lautet: „Wenn dieser Versager Springsteen in seiner Vorstellung in seine eigene Stadt der Ruinen zurückkehrt, wird er erkennen, dass seine glorreichen Tage hinter ihm liegen und seine Fans ihn auf der Straße stehen gelassen haben, ihn in der Tenth Avenue ausgegrenzt haben, weil er unter einem schweren Fall des Trump-Wahnsinnssyndroms leidet, das sein Gehirn zerfressen hat.“

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Das Statement ist eine Reaktion auf die Kritik von Bruce Springsteen am gewaltvollen Vorgehen der Regierung gegen Demonstrant:innen in Minneapolis. Hierzu veröffentlichte der Sänger im Januar 2026 den Song „Streets of Minneapolis“, der von dem inspiriert wurde, was der Musiker selbst „Staatsterror, der über die Stadt Minneapolis hereinbricht“ nennt. Der Song ist eine Reaktion auf die Tötungen von Renee Good und Alex Pretti, die beide von ICE-Leuten erschossen wurden.

Bruce Springsteen mit vorheriger Tour so erfolgreich wie nie

Blickt man auf die Karriere des 76-Jährigen, kommen schnell Zweifel an den Aussagen der Trump-Administration auf. Wenn man mal nur die Zahlen für sich sprechen lässt: Der Rock-Sänger sammelte im Laufe seiner Karriere ganze 20 Grammys ein, gewann einen Oscar, und seine Albumverkäufe belaufen sich auf 150 Millionen.

Der vorausgesagte Misserfolg seiner anstehenden Tour lässt sich also gerne anzweifeln. Zwischen den Jahren 2023 bis 2025 war der „Boss“ on the road so erfolgreich wie nie: Er spielte 129 Shows und verkaufte dafür über 4,9 Millionen Tickets. Das brachte rund 729,7 Millionen US-Dollar ein – so viel wie nie eine Bruce-Springsteen-Tour zuvor.