Oscars 2026: 6 x „One Battle After Another“, 4 x „Blood & Sinners“

Zwei Preise für Paul Thomas Anderson, auch Sean Penn räumte ab: „One Battle After Another“ dominierte bei den Oscars 2026. Academy Awards gab es auch für „KPop Demon Hunters“.

Am Sonntag (15. März) versammelte sich Hollywood zur Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles. Es sollte ein großer Abend werden, moderiert von Comedian Conan O’Brien.

Großer Gewinner mit insgesamt sechs Oscars, darunter auch für den „Besten Film“ und die „Beste Regie“: „One Battle After Another“. „Blood & Sinners“, insgesamt 16 Mal nominiert (ein neuer Rekord), bekam vier Goldjungen verliehen.

Der „Beste Filmsong“ ging erwartungsgemäß an „Golden“ aus „Kpop Demon Hunters“. Für die „Beste Filmmusik“ wurde hingegen Ludwig Göransson für seinen Score zu „Blood & Sinners“ ausgezeichnet.

Kein Oscar für Timothée Chalamet

Viele hatten auf Timothée Chalamet gewettet, doch der Preis für den „Besten Hauptdarsteller“ ging an Michael B. Jordan („Blood & Sinners“). Tränen vergoss Jessie Buckley, die als „Beste Hauptdarstellerin“ den einzigen Oscar für das Shakespeare-Drama „Hamnet“ abräumte.

Der Academy-Awards-Reigen wurde indes nach einem sehr langen Monolog von O’Brien (der später mit einem scharfen Epstein-Witz und einem lustigen Brad-Pitt-Joke die Lacher auf seiner Seite hatte) mit einer Überraschung eröffnet. Amy Madigan stach mit ihrer gruselig-komischen Darstellung einer etwas anderen Hexe in „Weapons“ die übermächtige Konkurrenz in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ aus. Ihren Preis nahm sie mit dem Lachen des Abends entgegen.

„Bester Nebendarsteller“ des Jahrgangs wurde Sean Penn für seine aberwitzige Darstellung des Colonel Steven J. Lockjaw in „One Battle After Another“.

Anschließend zeigte „Frankenstein“ mit insgesamt drei Oscars, dass mit dem Netflix-Film von Guillermo Del Toro zu rechnen war. Der Effekte-Preis ging an „Avatar: Fire And Ash“, „Bester Animationsfilm wurde „KPop Demon Hunters“. Auch „F1“ wurde mit einem Preis bedacht, für den „Besten Ton“.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr ein Academy Award“ für das „Beste Casting“ übergeben. Der ging an „One Battle After Another“.

Oscars 2026 – alle Gewinner im Überblick

  • Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan für „Weapons“
  • Bester Animationsfilm: „KPop Demon Hunters“
  • Bester animierter Kurzfilm: „Das Mädchen, das Perlen weinte“
  • Bestes Kostüm: „Frankenstein“
  • Bestes Make-up und Haarstyling: „Frankenstein“
  • Bestes Casting: „One Battle After Another“
  • Bester Kurzfilm: „The Singers“ und „Deux personnes échangeant de la salive“
  • Bester Nebendarsteller: Sean Penn in „One Battle After Another“
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle after Another“
  • Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
  • Bestes Szenenbild: „Frankenstein“
  • Beste visuelle Effekte: „Avatar: Fire and Ash“
  • Beste Kurzdokumentation: „All The Empty Rooms“
  • Bester Dokumentarfilm: „Mr Nobody Against Putin“
  • Beste Filmmusik: „Blood & Sinners“
  • Bester Ton: „F1“
  • Bester Schnitt: „One Battle After Another“
  • Beste Kamera: „Blood & Sinners“
  • Bester internationaler Film: „Sentimental Value“
  • Bester Song: „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“
  • Beste Regie: Paul Thomas Anderson für „One Battle after Another“
  • Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“
  • Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley in „Hamnet“
  • Bester Film: „One Battle After Another“

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.