Apple bestätigt: iTunes-Musik wird gelegentlich ungefragt gelöscht

Alles nur ein unglücklicher Fehler, lässt Apple wissen. Das Verschwinden von Musikdateien wurde augenscheinlich von der Apple-Software iTunes verursacht.

Apple bestätigte nun, was viele Nutzer von iTunes und der damit verbundenen Streaming-Plattform Apple Music zuletzt vermuteten. Die Musik-Software hat still und heimlich lokale Dateien gelöscht. Der Seite „imore.com“ bestätigte Apple nun, dass es sich dabei um einen technischen Fehler handle, der aber nur bei einer kleinen Anzahl von Personen aufgetreten sei.

Die Ursache des Bugs sei noch nicht identifiziert, so Apple, aber dem Unternehmen täte der Vorfall sehr leid. Demnächst soll alles besser werden, denn Anfang dieser Woche werde ein Update das Problem beheben. Laut Apple sollen auch zusätzliche Sicherungen eine erneute Löschung von Daten verhindern.

Anfang Mai bemerkten einige Nutzer, dass iTunes in Kombination mit Apple Music die Musikbibliotheken durchsucht und die Dateien löscht, die als Stream zur Verfügung stehen. Des Weiteren berichteten Betroffene, dass auch Dateien, die sich nicht im Katalog des Programms befanden, von iTunes in die Cloud hochgeladen und dann gelöscht worden sind. In der Regel passiere aber nichts ohne eine Bestätigung des Nutzers, so Apple.

 

 

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