Anschlag in Nizza: Bono von U2 musste aus Restaurant gerettet werden

Bono erlebte innerhalb von neun Monaten zwei Anschläge in Frankreich.

Am französischen Nationalfeiertag, den 14. Juli, wurde auch in Nizza ein Fest gefeiert – viele Menschen versammelten sich an der Ufer-Promenade und erinnerten an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789. Mohamed Lahouaiej Bouhlel fuhr mit einem LKW in die Menge und tötete dabei 84 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt.

Auch Bono hielt sich laut der Zeitung Mirror zu diesem Zeitpunkt in Nizza auf. Der U2-Sänger, der ein Haus in der nahe gelegenen Stadt Èze besitzt, saß gerade beim Abendessen in einem der zahleichen Restaurants entlang der Promenade, als der Täter auf einer Strecke von zwei Kilometern Menschen überfuhr und nur durch Schüsse der Polizei aufgehalten werden konnte.

Das Restaurant „La Petite Maison“ musste evakuiert werden und Beamte brachten Bono, seinen Begleiter Christian Estrosi, den früheren Bürgermeister von Nizza, und alle weiteren Gäste auf einen nahegelegenen Platz in Sicherheit.

Auf dem Twitter-Account von U2 erschien kurze Zeit darauf dieser Post:

https://twitter.com/U2/status/753919430594297856?ref_src=twsrc^tfw

Es ist nicht das erste Mal, dass Bono hautnah einen Anschlag miterlebt. Auch am 13. November, als „ISIS“-Anhänger in Paris Anschläge verübten, war er in der französischen Hauptstadt zugegen. U2 sagten daraufhin ihre Konzerte in der Stadt ab und legten Blumen am Bataclan nieder.

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