Ian Anderson sang nicht bei Eloy…

Dass bei der Elektrola-Plattengesellschaft in Köln in letzter Zeit auch auf dem Deutsch-Rock-Sektor Nägel mit Köpfen gemacht werden, hat der internationale Erfolg von Triumvirat inzwischen bewiesen. Eine weitere EMI-Gruppe, die mit erstaunlichem Aufwand vor einigen Wochen ihr zweites Album veröffentlichte, ist Eloy. Die UP heisst ‚Floting‘ und überrascht vor allem durch die im Ohr hängenbleibende Stimme des Sänger/Gitarristen Frank Bornemann. Er leidet zwar ein bisschen darunter, dass sein Vocal-Sound nur allzu leicht mit dem des Jethro Tull-Bosses lan Anderson verwechselt wird, aber da können einem natürlich auch schlimmere Sachen passieren. Ansonsten liefert die Band, die ausser Frank noch aus Luitjen Janssen, Manfred Wieczorke und Fritz Randow besteht, knaltenden heavy-Rock. Eloy überlegt sich nebenbei gegenwärtig, ob sie künftig noch auf Deutsch-Rock-Festivals auftreten werden. Trotz der aufsehenerregenden Erfolge gerade auf den Pop-Meetings haben sie die Nase von dem kommerziellen Massengestümmel‘ gestrichen voll. Unser Foto entstand während der Aufnahmen zum Floating-Album in den Kölner Elektrola-Studios und zeigt von links nach rechts Manfred Wieczorke, Frank Bornemann und Luitjen Janssen.

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