Jagger und Spaghetti

Weil er Fragetti heißt, nennen ihn alle nur „Spaghetti“ und das, obwohl er 1,90 Meter groß ist. In seiner Werkstatt versucht er, Radios und Fernseher zu reparieren, was meistens nicht klappt – dann schmeißt er sie aus dem Fenster.

„Jagger“ ist irgendwie in seiner Entwicklung stehengeblieben, liest immer noch „Fix und Foxi“-Hefte, und was er zu „managen“ versucht, geht mit Sicherheit daneben. Zum Beispiel der Deal mit den 200 japanischen Schwarzweißfernsehern. Als er sie mit Erfolg weggemanagt hat, müssen er und Spaghetti einen Drei-Zentner-Guru und Zahlenkünstler in die Spielbank schleppen, damit die benötigte Kohle am Abend da ist.

Weil sie nicht die richtigen Rollen bekamen, machten die beiden Schauspieler Peter Buchholz und Stephan Schwarz aus ihrer Not eine Tugend – und schrieben sich selbst ein Drehbuch: Als „Jagger und Spaghetti“ machen sie jetzt die Leinwand unsicher – zwei sympathische Alltags-Chaoten, immer ohne Geld und voller Ideen, die grundsätzlch zu nichts führen. Wäre da nicht Spaghettis hübsche Freundin (Sabine Kaack), dann kämen sie aus dem ganzen Trouble nie mehr raus.

Inszeniert wurde die muntere Komödie von Karsten Wichniarz, einem Absolventen der Berliner Filmhochschule, der mit „Jagger und Spaghetti“ vor allem drei Dinge wollte: Unterhaltung, Unterhaltung und Unterhaltung.

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