Ingo Schmoll: der Glotzen-Troubadour

Was hat "Ragazzi"-Strahlemann Ingo mit Kollegen von Heinz Schenk bis Rudi Carell gemeinsam? Er singt jetzt auch.

Yoghurt und „Ragazzi“ passen gut zusammen – in beiden findet man eine Menge lebende Kulturen. Damit das Ganze noch lebendiger wird, hat der „RTL“-Moderator und ME/Sounds-„MÜV“-Juror Ingo Schmoll für drei Abende die Rollen getauscht. Anstatt immer nur über Pop- und Rock-Sänger zu reden, stellte er sich jetzt selbst vor ein Studio-Mikrofon, um seine erste Single einzusingen. Non Art Art nennt sich das Musik-Projekt, bestehend aus Ingo und Frederik Fosblad, Mastermind und Gitarrist der Münchner Combo Mayor.

„Ich spiele katastrophal schlecht Schlagzeug“, wehrt der TV-Liebling in Sachen Übertritt ins Musiker-Lager sofort ab, „meine Eltern haben mich leider nie dazu gezwungen, ein Instrument zu lernen.“Dafür singt er seit Jahren beim Duschen und will auch mit „How You Won The War“, seinem musikalischen Statement „gegen die Plastik-Popstars dieser Welt“ nicht mit aller Gewalt in die Charts: „Wir haben jetzt nur eine kleine Single aufgenommen und wissen noch nicht mal, bei welcher Plattenfirma das ^erscheint.“ Seiner Glotzen-Liebe wird er mit dem einen Gitarrenrock-Song nicht untreu, denn Ingo fremdelt aus Prinzip: „Ich nehm ganz gerne aus allen Ecken was mit: Singen, Radio machen, vielleicht schreibe ich auch mal für ’ne Musikzeitung. Ich wüßte da eine…“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.