Rudolf Schenker

So richtig aus den Socken gehauen hat den Hardrock-Gitarristen und Gründer der Scorpions kein einziger MÜV-Kandidat dieses Monats. Schenker, der seit Jahren an musikalisch starken Tobak gewöhnt ist, kämpfte bei den meisten Teilnehmern wakker gegen die Langeweile an. Dem vorherrschenden Mittelmaß entsprechend fielen dann auch seine Kommentare aus.

Jonathan Perkins & The Flame:

.Fast hätte ich auf die frühen Stranglers getippt. Griffige Songs.“ (4) Phil Manzanera: „Der alte Roxy-Music-Gitarrist kommt langsam in die Jahre und ist mir zu sehr von New Age angehaucht.“ (3) Jimmy Nellis: .Eine durchaus akzeptable Stimme, die in den computergesteuerten Arrangements allerdings auf verlorenem Posten steht.“ (3) Bobby McFerrin: „Don’t worry, kann ich bei dieser Gesangsleistung nur sagen.“ (4) Jimmy Barnes: „Diese schweißtriefende Rock-Röhre sollte man sich merken.“ (4) The Nits: „Das ist popmusikalische Schonkost für Otto Normalverbraucher.“ (3) The Beautlful South: „Wieder so ein Fall von Plätscher-Pop ohne Songs.“ (1) Echo & The Bunnymen: „Viel zu zaghaft und kleinlaut, um überhaupt aufzufallen.“ (2) Carfy Simon: „Hier wird Handwerk noch großgeschrieben —das sind gute Songs von einer gestandenen Sängerin.“ (4) Universal Congress Of: „Nur für ausgesprochene Jazz-Feinschmecker genießbar.“ (1) Playhaus: „Das ist ausgeschiedener Rock mit ordentlich Pep.“ (4)

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