Gemeinsam sind sie stark

Ironie des Schicksals: Kurz bevor Ice T. und Ice Cube den ersten gemeinsamen Kino-Erfolg feiern sollten, brachen in L.A. die Rassenunruhen aus. „Looters“ (dt. Plünderer) prangte in diesen Tagen des Frühjahres 1992 auf jeder amerikanischen Zeitung. „Looters“ sollte auch Walter Hills {„48 Stunden“) Action-Streifen heißen, in dem die beiden Rap-Größen als schwarze Gang-Banger mit weißen Durchschnittsgaunern in heftige Kämpfe geraten. Um ebendie zum Filmstart zu vermeiden, taufte der Verleih den Film kurzerhand „Trespass“ (dt. unerlaubtes Betreten) und servierte die harte Kost dem amerikanischen Publikum verspätet zum Weihnachtsfest (Deutschlandstart: 6. Mai). Überflüssige Vorsichtsmaßnahmen, wie Hauptdarsteller Ice Cube, der mit Kollege Ice T. auch einen Song zu „Trespass“ beigesteuert hat.

meint: „In dem Film geht es nicht um Rassenprobleme, sondern um Moral: Wer gierig wird, muß sterben. Das ist die Message.“

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