Lag Gitorren und Bässe

Elf Jahre ist es her, daß Gitarrist Francoise Artige, Gitorrenbauer Michelle Chavarria und Psychologe Frederique Garcias in Toulouse die erste Sechssaitige zusammenschraubten, und ihr den Namen Lag auf die Kopfplatte pinselten. Seitdem ist die Firma stetig gewachsen, heute ist Lag der größte Gitarrenhersteller Europas.

Zwei Dinge sind es, die mittlerweile den Musiker beim Namen Lag weltweit aufhorchen lassen: edle Zutaten, sowie die außergewöhnlich gute Verarbeitung, „für unsere Klangvorstellungen ist bei den Hälsen eine Kombination aus kanadischem Bergahorn und einem Griffbrett aus Ebenholz, Palisander oder Vogelaugenahorn optimal“, umreißt Ideenkopf Michelle Chavarrio die Firmenphilosopie. Bodies fertigen die Franzosen fast durchweg aus Erle. Durch den hohen Anteil der Handarbeit in der Produktion lassen sich individuelle Kundenwünsche wesentlich leichter umsetzen, als etwa bei der Großserienfertigung in Fernost. Und genau darin liegt das Erfolgsrezept der qualitätsbewußten Franzosen. Aufgrund der rapide steigenden Nachfrage mußte man Anfang April sogar in eine 1 000 qm große Fertigungshalle nahe Montpellier umziehen.

Neben den aktuellen Serien The ßeast, The Beauty, The Blues und The Queen sind Sonderanfertigungen für Lag kein Problem. Die Preise der Instrumente liegen zwischen DM 1500.— und DM 3500.—. Typisch sind die extrem dünnen Lackierungen, welche die Instrumente zwar vor äußeren Einflüssen schützen, das Holz aber fast wie bei einer gewachsten Oberfläche fühlbar werden lassen, (skj Info: Lag Deutschland, Zollernstraße 12, 78462 Konstanz, T. 07531/17336

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