Schlagzeug-Hersteller

Tama

Tama ist ein Teil des Hoshino-Konzerns, der seit 1908 in Japan Musikinstrumente herstellt. 1965 beschloß Präsident Yoshihiro Hoshino (Foto), die Produktion von Saiteninstrumenten um Schlagzeuge auszuweiten. Neun Jahre experimentierten Techniker und Ingenieure, dann hatten die ersten Drumkits nach ihrer Meinung Profistandard erreicht. Hoshino benannte die Schlagzeuglinie kurzerhand nach dem Vornamen seiner Mutter — Tama. Inzwischen zählt Tama weltweit zu den drei größten Produzenten von Drumkits.

„Tama-Schlagzeuge wurden von Anfang an konsequent nach den Wünschen der Drummer konstruiert“, erklärt Hoshino-Pressesprecher Yashuaki Goto. Speziell durch die Konstruktion von neuartigen Ständern und Halterungen wurden die Riesenkits der 70er von Bands wie Cream, Earth, Wind & Fire oder Emerson, Lake & Palmer überhaupt erst möglich. Durch eine Reihe bahnbrechender Verbesserungen kamen in den 70er immer mehr Drummer auf den Tama-Trip. So erfanden die Tama-Techniker 1974 den Galgenständer und kurze Zeit später die doppelstrebige Hardware. Grund für Tomas Flexibilität ist die dezentrale Produktion. Für die Holzoder Metallverarbeitung gibt es jeweils eigene Fabriken oder Zulieferer. In nur wenigen Stunden kann in der laufenden Serienproduktion etwas geändert werden.

„Tama stellt Drumkits her, wie der moderne Schlagzeuger sie wünscht, egal ob er Fusion, Blues oder Rock spielt,“ beschreibt Yashuaki Goto das Drumkit der Zukunft, „eigentlich ist unser Job ganz einfach. Man hört den Musikern zu und baut danach die Instrumente.“

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