Die große Macht der kleinen Clips

Eric Clapton freut sich, wenn bei kedem „Opel“-Jingle seine „Layla“-Kasse klingelt, und Gruft-Rocker wie Slade erleben durch massiven TV-Einsatz als Begleitmusik für Werbejingles einen neuen Frühling. Daß Spot-Sound auch neue Talente in die Charts katapultieren kann, zeigt nach Robin Beck („Coca Cola“) nun der in München lebende Sänger Stephan Massimo: Das TV-Dauerfeuer des aktuellen „C&A“-Jingles pustete seine kantenarme Poprock-Nummer „Anytime And Anywhere“ in die Hitparade. Mit Folgen: Der ehemalige Tontechniker bekam für sein Projekt „The Deli Cats“ einen „Vertrag über fünf Alben, die wir alle auch live präsentieren werden.“ Massimos Partner Roald Raschner (Haindling) sieht in der TV-Power allerdings nicht nur Vorteile: „Viele Radiosender wollten zunächst gerade deswegen den Song nicht spielen.“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.