Sundtracks

Eine Hand wäscht die andere: Filme machen Hits, Soundtracks angesagter Acts locken die Fans ins Kino

Das Erfolgsrezept programmierter Chart-Buster vom Schlage „Sister Act II“, „Philadelphia“, „Body Guard“ oder „Terminator II“ ist so simpel wie lukrativ: die Verbrüderung von Leinwandlieblingen mit Pop-Heroen läßt die Kasse zum Nutzen aller klingeln. Filme lassen sich mit den Soundtracks populärer Künstler prima vermarkten, denn auch Musikkonsumenten, die sonst selten cineastischen Freuden frönen, stürmen plötzlich die Lichtspielhäuser, um „ihren“ Star in bestem Kino-Sound zu hören. Andererseits gilt die Grundregel: Ist ein Film erfolgreich, wird auch der Soundtrack ein Hit, vor allem, wenn die Verkaufsspezialisten der Filmund Musik-Branche gemeinsame Strategien aushecken. „Wir sind mittlerweile gut in die Marketing- und Promotion-Aktivitäten der Verleihfirmen eingebunden“, freut sich Mike Heisel, Marketing Manager im Hause Sony Music: „Die Titelmusik von ,Last Action Hero‘ verwendeten wir beispielsweise in den TV-, Rundfunk- und Kinowerbespots, womit wir eine höhere Produktpräsenz erzielen.“ Resultat der Promo-Breitseite: Als der Film anlief, hatte sich der Soundtrack bereits 50.000 Mal verkauft.

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