Gepflegter Folk

Nervous: Sieben Londoner Boys mit Hang zu Balladen

In ihrer Heimatstadt London gelten sie längst als vielversprechender Geheimtip – die sieben Mann von Nervous spielen regelmäßig in ausverkauften Clubs wie dem „Borderline“, „Mean Fiddler“ oder „Ronnie Scott’s“. Höhepunkt der bisherigen Nervous-Karriere: ein umjubelter Auftritt beim letztjährigen „Phoenix“-Festival. Begonnen hat alles 1992, als die Schulfreunde Justin Travis, Dickie Lorraine, Dean Garlsbrough-Watkyn, Oscar O’Lochlainn, William D. Drake und Keith Holden aus dem Londoner Hipviertel Camden Town beschlossen, ihr Hobby zum Beruf zu machen und den Schritt ins Profilager zu wagen. Auch wenn die erste Single aus ihrem Debütalbum ‚Son Of The Great Outdoors‘ den hierzulande geschichtsträchtigen Titel ‚DaDaDa‘ trägt – mit dem sinnfreien Pop der Neue Deutsche Welle-Helden von Trio haben Nervous nichts am Hut. Ihre musikalische Domäne ist eher die gepflegte Folkballade in der Tradition eines Van Morrison oder Bob Dylan.

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