Jung, jünger Hanson : Drei Teenies stürmen die internationalen Charts.

Die Amerikaner gaben uns die Jackson 5, New Kids on the block und die Backstreet Boys als weltumspannende Boybands. Europa rächte sich gnadenlos mit Take That. So entwickelte sich ein Trend um jugendliche Musiker, der – mit Blick auf Deutschland – sogar einem Blümchen die roten Rosen des Erfolgs bescherte. Und das kindliche Publikum quietscht vor Ekstase. Jetzt aber sind wieder die Amerikaner an der Reihe mit drei schnuckeligen Brüdern, die unter ihrem Familiennamen Hanson Hysterie entfachen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz stimmen die Stories, die man sich über Ike (16), Tay (14) und Zac (11) erzählt.

Beispiel die Geschichte vom ersten (Bürgersteig) Konzert der drei. Dazu kam es, als sie in ihrer Heimatstadt Tulsa/Oklahoma in einer Bar Spielen wollten, aber nicht reingelassen wurden, weil sie zu jung waren. Kurzerhand wichen die Buben auf den Bordstein aus und gaben dort ihr erstes Konzert. Mittlerweile spielen die drei Brüder in den Hallen und reisen quer durch die ganze Welt. „Von Europa haben wir bis auf Paris leider nur wenig gesehen. Doch das, was wir sahen, war cool: Eiffelturm, Louvre und die Seine sind einfach klasse“, meint Taylor. Und auf die Frage, ob sie sich als amerikanische Antwort auf die Kelly Family sehen: „Von denen haben wir gehört, aber noch keine Platte in die Hände bekommen. Auf jeden Fall räumen sie ganz schön ab. Dagegen hätten wir auch nichts!“

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