„Rythmische“ Rauchzeichen

Underwater Love war nur die Fingerübung - nun starten Smoke City durch.

Nach dem Absprung stehst du für eine Sekunde in der Luft. Hinter dir das wippende Sprungbrett, unter dir das badezimmerkachelblaue Wasser, quadratisch. Kurz noch der Geruch von gemähtem Gras und Sonnenöl, dann bist du drin – in einem kühlen, sprudelnden Wirbel aus Luftblasen und – Stille. Eine Rotznase mit Chlorbrille paddelt vorbei. Und weit und breit keine Meerjungfrauen, die dir an die Badehose wollen. Dafür immer noch, wie ein prickelndes Versprechen, Smoke Citys „Underwater Love“ im Ohr – der feuchte Traum des Sommers. Und ein Erfolg, der dem ambitionierten Trio um die brasilianische Sängerin Nina Miranda (26) sehr gelegen kommt. Denn daß Smoke City mehr zu bieten haben als submarine Sauereien können sie nun mit dem vielbeachteten Debüt-Album unter Beweis stellen.Tatsächlich gerät FLYING AWAY zum bezaubernden Ritt auf einem fliegenden Teppich aus Bossanova, Trance und relaxten Samples. Smoke City haben den Absprung geschafft. Guten Flug.

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