Der Mixer als Trickser

Neu gemischt, gewinnen Songs von Neneh Cherry eine andere Dimension.

Pop auf hohem Niveau. Das ist das Erkennungszeichen von Neneh Cherry. Daß sie dabei bisweilen auch ungewöhnliche Wege geht, hat die Sängerin und Songschreiberin u.a. zusammen mit Youssou N’Dour auf der Hitsingle „Seven Seconds“ bewiesen. Aufsehen erregte aber auch Nenehs Zusammenarbeit mit Ceoff Barrow (Portishead) und mit dem genialischen TripHopper Tricky. Beide veredelten Tracks des Cherry-Albums MAN. „Diese Platte ist sehr songorientiert,“ betont Neneh, „die Lieder erzählen allesamt kleine Geschichten, vermitteln bestimmte emotionale Zustände.Trotzdem ist ‚Man’direkt und geradlinig ausgefallen.“ Um das verborgene Potential der Platte auszuloten, haben sich französische Elektroniker MAN noch einmal zur Brust genommen und mit den NENEH CHERRY REMIXES bewiesen, daß sich die Songs (zum Beispiel mit deftigen Bässen) noch weiter vertiefen lassen. Nicolas Codins und J.B. Dunckels „Kootchie Air Remix“ ist dafür der allerbeste Beweis.

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