Atmosphäre statt Message

In ihren Songs nimmt Susie van der Meer den Zuhörer mit in ihre Welt.

Ihre erste Aufforderung, ein wenig Coolness an den Tag zu legen, ereilte Susie van der Meer schon im zarten Alter von acht Jahren: „Mein Bruder wollte unbedingt eine coole Schwester, deswegen drückte er mir eine Gitarre in die Hand und meinte: los, spiel!'“ Das Fräulein aus Farel an der deutschen Waterkant gehorchte – und bewies Talent. Nach und nach entwickelte Susie sich zur passionierten Wohnzimmer-Musikantin, die Freunden gelegentlich ihre Kompositionen vorspielte. Bei einer dieser Sessions war Moses Schneider zugegen, Produzent von Sun und den Schröders. Er war von Susies musikalischen Kleinodien derart begeistert, daß er sich prompt ihres Debütalbums annahm. Auf „Static Warp Bubble“ nimmt Fräulein van der Meer, die inzwischen in einer Berliner WG zu Hause ist, den Zuhörer mit auf einen Trip durch die Geheimgänge ihrer Gedankenwelten:“lch beschreibe Bilder, die vor meinem inneren Auge entstehen. Atmosphäre ist mir wichtiger als tiefgründige Message.“

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