Jerry Lee Lewis schöpfte Hits aus Gospel und Blues

In seinem Song „The Days Before Rock ’n‘ Roll“ besingt Van Morrison die heile, swingende Radiowelt seiner Kindheit, bevor sie zerstört wurde: „And then the Killer came along, the Killer…“ In den Annalen der Rockmusik wird Jerry Lee Lewis bisweilen zwar unter diesem Spitznamen geführt, weil er im Laufe seiner Karriere etliche Pianos zertrümmert hat, keineswegs aber, weil er ein Genre zerstört hätte. Ganz im Gegenteil. Seine virile Mischung aus Gospel und Blues sorgte für unvergeßliche Klassiker wie“Great Balls Of Fire“,“Don’t Be Cruel“, oder seinen ersten Hit, „Whole Lotta Shakin‘ Goin’On“. Als Innovator hat er auch deshalb zu gelten, weil er wohl als erster Musiker die Wichtigkeit eines richtigen „Images“ erkannt hat.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.