Der Lakota Fund E.V.

Voormann, McCartney und andere helfen US-Indianern.

Am 4. Juni 1999 verwüsteten Tornados eines der ohnehin ärmsten Gebiete der Vereinigten Staaten, das Pine Ridge Reservat der Lakota-Sioux-Indianer. Die Katastrophe hinterließ eine 130 Kilometer lange Schneise der Verwüstung, Häuser und Mobiliar von mehr als 160 indianischen Familien wurden dabei zerstört. Die Situation dort ist ohnehin schon schlimm genug: 60% der Lakota-Indianer leben unterhalb der Armutsgrenze, die Arbeitslosigkeit liegt bei 85%, die Alkoholismus-Rate wird ähnlich hoch geschätzt. Das Reservat weist die höchste Zahl von Diabetes-, Herz- und Krebserkrankungen in den USA sowie eine erschütternd hohe Selbstmord- und Säuglingssterblichkeitsrate auf. Die durchschnittliche Lebenserwartung im Reservat beträgt gerade mal 48 Jahre. Der „Lakota Fund e.V.“ will den Indianern Hilfe zur Selbsthilfe geben. Neben den Voormanns unterstützen das Projekt unter anderem auch Sir Paul McCartney, Peter Maffay und Gottfried Heinwein.

Spenden bitte auf das Konto „Lakota Fund“ bei der Raiffeisenbank München, BLZ 70160 300, Kto. 847 410. Weiterhin können Benefiz-Kunstdrucke und -Poster mit dem „Pauli“-Motiv (McCartney-Porträt von Voormann, siehe ME/Sounds 2/2000, Seite 16), erworben werden. Der Kunstdruck „Pauli“ (handsigniert von Voormann) kostet 190 DM, davon gehen 20 DM an den Fund; „Pauli“-Poster: 75 DM, davon 10,an den Fund; weitere Infos: www.lakota-village.de

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