The Final Cut

Das letzte Pink Floyd Album vor Waters‘ Ausstieg trug den Bandnamen nur noch pro forma, „A Requiem For The Post War Dream by Roger Waters, performed by Pink Floyd“ lautete die Unterzeile des Titels, „The Final Cut“ ist faktisch ein Waters-Soloalbum. Wright hatte er während „The Wall“ aus der Band gemobbt, Gilmour und Mason zu ausführenden Musikern degradiert, die er zum Abliefern ihrer spärlichen Parts telefonisch einbestellte. Thematisch dreht sich alles um Waters‘ Obsession mit dem traumatischen Thema Krieg (sein Vater war im 2. Weltkrieg als Kampfflieger gefallen), das schon auf „The Wall“ angeklungen war und das er hier fatalerweise ohne das melodisch-musikalische Korrektiv seines einstigen Partners Gilmour – in quälend melodramatischen Texten und pompös-verblasenen Bombast-Arrangements auswalzt.

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