4: De La Soul – 3 Feet High & Rising

Am Ende der Achtziger passierte mit HipHop, was zwanzig Jahre zuvor mit Rock passiert war: Ein Genre emanzipierte sich von seinen Teenager-Wurzeln. De La Soul beendeten abrupt den Winter 1988/89, indem sie das „Daisy Age“ einläuteten. Ihr HipHop war mehr als das explosive Gemisch von Party und Wut, sie mixten zappaesk Pop, Jazz. Witz und Gänseblümchen zu einem Sound, so bunt wie das Cover ihrer Debüt-LP; sie sampelten Steely Dan und Johnny Cash genauso wie Otis Reddings Dock-Of-The-Bay-Gepfeife und eine Cassette für den Französisch-Unterricht; sie waren anders, und als Zeichen dafür drehten sie ihre früheren DJ- und MC-Namen um: aus Yogurt wurde Trugoy und aus Sop Sound wurde Posdnous.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.