16: Nas – Illmatic, Columbia

„Mit Nas beginnt die neue HipHop-Zeitrechnung“, titelte die Werbung vollmundig. Ausnahmsweise zu Recht. 1994 stand endlich wieder die Ostküste auf der Rechnung – nicht zuletzt das Verdienst von Nasir Ben Ola Dara Jones alias Nas. Der MC aus Queens ließ auf seinem Debüt einen dermaßen reifen Reim-Stil hören, dass einigen Konkurrenten die Spucke wegblieb. Unprätentiös, aber unaufhaltsam rollten Nas‘ Lyrics voran, die Beats dazu lieferten die NY-Produzenten-Creme Large Professor, Q-Tip, Premier und Pete Rock. Alles passte perfekt zusammen, die LP wurde zum Klassiker. Leider konnte Nas den Status seines ersten Albums nicht halten und lieferte fortan leider eher suboptimale Dutzendware.

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