28: Mobb Deep – Hell On Earth

Prodigy und Havoc, zwei Burschen aus New York, geben kundig Zeugnis davon, dass das Leben in Queensbridge alles andere als ein Schokoladenessen ist. Realness-Geprotze ist dabei nicht vonnöten, die beiden sind einfach ganz sie selbst und gerade deshalb so wahrhaftig wie nur was. Düster und sinister kommen die Tracks aus dem Hardcore-HipHop-Quark, ein Song ist karger als der andere: „Drop A Gern On Em“, einer der outstanding tracks der Platte, basiert auf einem sachte dahingetupftem Piano-Sample, „More Trife Life“ bewegt sich ebenso wie „G.O.D. Pt. III“ in einem morbiden Streichergerüst, und zu all dem fahren Prodigy und Havoc – unterstützt von Nas, Reakwon, Method Man und Big Boyd – ohne Klischeekappe, aber unglaublich grimmig ihren ganz eigenen HipHop-Horrorfilm. Hell is always around the corner.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.