Lou Reed – Sally Can’t Dance

Eine angenehme Platte. Manche Leute halten sie für seine schlechteste, aber ich weiß nicht… Damals hat er zum erstenmal wie ein Alien ausgesehen: super-dürr und mit blonden Haaren, in die er Kreuze reinrasiert hat. Die totale Nihilisten-Nummer. 1973 haben die wirklich gedacht, daß die Welt enden würde. Keiner hat geglaubt, daß er mal so alt werden würde, wie Lou Reed heute ist. Die Platte ist das Dokument eines Menschen, der tatsächlich überzeugt davon ist, daß es keine Zukunft geben wird. Für mich vermittelt „sally can’t dance“ ein ähnliches Gefühl wie Nirvanas IN UTERO.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.