Jimi Hendrix – Electric Ladyland

Das ist sein letztes Studioalbum. Er hat danach noch viel aufgenommen, aber er hat nie wieder ernsthaft an einem Album gearbeitet. Hendrix spielt frei und unglaublich locker das hat er all den anderen gefeierten Gitarristen wie Slash und Eric Clapton voraus. Und Hendrix ist selbstbewußter. Nie zuvor oder danach ist ein so guter Gitarrist auch Frontmann geworden, Electric Ladyland ist besonders cool, weil er auf einmal so Wall-Of-Sound-mäßig gearbeitet hat. Wie Phil Spector, er hat Gitarrenspuren übereinander gelegt. Und er singt viel in Kopfstimme, was später dann Prince auch gemacht hat. Apropos: Ich glaube, daß Prince total David Bowie verehrt hat. Das gibt er aber nicht zu. Prince ist Glamrock, aber darüber spricht er nicht, er beruft sich lieber auf Sly Stone und James Brown.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.