27 Bananaz

2008; Regie: Geri Levy

Von den ersten Comicskizzen und hingerotzten Bassriffs bis hin zu den Shows zum zweiten Album demon days hat Ceri Levy, ein alter Freund von Dämon Albarn, sechs Jahre lang hinter den Kulissen der „Cartoonband“ Gorillaz gefilmt und aus 300 Stunden Material einen Film geschnitten,der genau den richtigen Ton trifft zwischen Schnoddrigkeit und Seriosität, Prolligkeit und Sentiment, und der einem vor allem Albarn, die eine lebende, atmende, hungrige Künstlerpersönlichkeit, die der Britpop uns hinterlassen hat, so nahe bringt wie noch nie. Albarn, vorspielerischer, ausprobierfreudiger, kreativer Energie beinahe berstend, und der scheints durch nichts zu erschütternde Kettenraucher/-grinser Jamie Hewlett sind ein so wunderbares, amüsantes Paar, dass man ihnen gern noch ein paar Stunden länger zuschauen könnte.

Szenenapplaus: Ein paar Tage vordem Konzert in New York redet Damon Albarn dem scheißaufgeregten Vokalgast Dennis Hopper Mut zu. Dennis Hopper ist nervös und braucht warme Worte! Nur falls Sie dachten, Sie hätten schon alles gesehen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.