Aaarrghhh!!!

Songs, die uns zur Weißglut treiben

Andreas Kletzin Über Jennifer Lopez „Jenny From The Block“ Ein Song vom Arsch für’n Arsch. Der Drumloop: superbillig, mit hohem Anti-Groove-Faktor, tausendfach geklont und deshalb spätestens seit Anfang der 90er zu Recht mit einem fetten „Banned!“-Siegel etikettiert. Dazu: eine Folter-Flöte, die sich in bester Ian-Anderson-Manier – still hate him, always will – sage und schreibe rund 6o-mal (!) am Pieps-Organ dieses mäßig talentierten Pferdehinterns vorbei in den Vordergrund fiepen darf. Und dann noch dieser Refrain: eine eklige Vier-Zeilen-Lüge, die einem mit einer bis dato ungekannten Penetranz so lange ins Hirn gedübelt wird, bis auch der Letzte geschnallt hat, dass J.Lo. still bodenhafting is. „Used to have a little, now I have a lot“ – lass ma’gut sein. Jenny, kümmer dich um Ben, aber mach um Himmels Willen keine solche Platte mehr.

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