Ab in den Streusel-Pool: Ein Tag im Museum of Ice Cream

Klar, in einem Museum für Eiscreme geht es eher etwas lockerer zu. Das Beste daran: Niemand wird dich ermahnen, wenn du mit deiner tropfenden Köstlichkeit zu nah an die Ausstellungsstücke gehst. In Los Angeles tobten sich bis vor kurzem Erwachsene wie Kinder in der außergewöhnlichen Ausstellung aus – zuvor feierte das Museum in New York City großen Erfolg und die Organisatoren planen bereits, das pastellfarbene Wunderland 2018 in weiteren Städten zu zeigen.

Aber was ist jetzt so toll daran, fragt ihr euch? Vielleicht der mit Millionen Streuseln gefüllte Pool, in dem sich die Besucher räkeln können. Vielleicht aber auch der Raum, in dem riesengroße, geschmolzene Stieleise zum Toben und Posen auf dich warten. Oder ist es doch der Gummibärchenraum, in dem du dir den Gelatine-Overkill geben kannst? Unser Favorit: Der Bananenraum, in dem man auf einer Bananenschaukel hin- und herschwingen oder die gelben Wandprints für ein Dufterlebnis kratzen kann – so wie bei den Parfümproben damals in der Zeitung.

Lange Warteliste

Langeweile kommt jedenfalls nicht auf im Museum of Ice Cream: Es gibt Tischtennisplatten, Greifautomaten mit lustigen Eisfiguren, einen Geschenkeshop und vor allem eines: Jede Menge Eis zum Probieren. Zum Teil skurrile Eiskreationen stammen von den angesagtesten Eismanufakturen der Stadt. Dass die Warteliste da innerhalb weniger Tage auf 200.000 Interessenten wuchs, ist nicht besonders verwunderlich.

Solltest du also demnächst einmal von einem Eismuseum in deiner Stadt hören: Geh hin. Es wird wahrscheinlich der schönste Tag deines Lebens sein.


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