Amy Schumer fordert, Selenskyj bei der Oscar-Verleihung zuzuschalten

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Amy Schumer, die in diesem Jahr eine der Moderatorinnen der Oscar-Verleihung ist, möchte, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Preisverleihung zugeschaltet wird. Diesen Vorschlag  hat sie jetzt dem Oscar-Komitee unterbreitet.

„In Krisenzeiten wie diesen eine Unterhaltungsshow zu führen, ist ein schmaler Grad“, sagte sie in der „Drew Barrymore Show“. Deshalb habe sie vorgeschlagen, den ukrainischen Präsidenten virtuell an der Zeremonie teilhaben zu lassen.

„Ich habe vorgeschlagen, den ukrainischen Präsidenten per Satellit oder in einer Aufzeichnung zuschalten, weil einfach so viele Menschen die Oscars schauen“, erklärte Schumer in der Show. Die Entscheidung darüber liege aber nicht bei ihr. Sie habe keine Angst davor, aber produziere die Oscars nicht selbst.

Ob ihr Vorschlag angenommen wurde, hatte die 40-Jährige nicht verraten. Es gebe aber wohl viel Druck von außen und man wolle nicht den Eindruck erwecken, dass man eine Auszeit von der Realität bieten wolle.

Das Feedback der Zuschauer*innen ist jedoch eher gemischt. Einige User*innen werfen Schumer vor in einer Blase zu leben. Selenskyj habe ein Land zu retten und sicherlich keine Zeit für Preisverleihungen.

Andere User*innen stimmten ihr aber auch zu: „Ich denke, wir müssen aufhören, diese Art von Plattform zu verhöhnen und zu unterschätzen. Wir sollten in der Lage sein, alles zu tun, um eine Botschaft an Russland zu senden oder mehr Bewusstsein für diesen Krieg zu schaffen. Ich werde mir die Oscar-Verleihung auf jeden Fall ansehen, wenn Selenskyj dort auftritt und ein Zeichen setzt. Lasst uns alles tun, was nötig ist, um diese Absurdität zu stoppen!“

Amy Schumer wird die 94. Verleihung der Oscars am 27. März neben Wanda Sykes und Regina Hall moderieren.


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