Bardo Pond liefern den Soundtrack zum Untergang

Sieben wabernde Monster von Songs sind auf ihrem vierten Album „Lapsed“ enthalten (dem ersten für Matador) – ein Sound, der keine Fragen offenläßt. Die infernalischen Bardo Pond klingen, als hätte man Spacemen 3 mit Codeine und ein paar vollkommen übersteuerten Tapes der seligen Joy Division in einen Keller gesperrt und sie dann gezwungen, daraus einen eigenen Sound zu kreieren. Durchsetzt mit hintergründigen Anspielungen auf Splatter-Movies, zermalmen Bardo Pond jede Melodie unter tonnenschweren Gitarrenladungen. Songtitel wie „Pick My Brain“ oder „Tommy Gun Angel“ sprechen für den abseitigen Humor der Band. Diese Musik sollte nicht in Gegenwart von sensiblen Menschen abgespielt werden. Und wenn uns dereinst das Ende der Welt ereilen sollte, wissen wir wenigstens jetzt schon, wie es klingt: wie Bardo Pond.

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