Beats, Lamas und ein Doberhuaha: Die Top 10 der besten „Super Bowl“-Werbespots

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Es gibt einen Tag im TV-Jahr, an dem ist alles anders. Es ist der Tag, an dem Hunderte Millionen Menschen weltweit einem Haufen fleischiger Männer dabei zusehen, wie sie einem geometrisch ungewohnten Ball hinterherjagen. Es ist der Tag, an dem Popstar-Brüste entblößt werden, die Foo Fighters auf Parkplätzen spielen – und an dem sich Berühmtheiten nicht zu schade dafür sind, ihr Gesicht für das Bewerben eines Produktes zu verkaufen. Dieser Tag ist der Super Bowl Sunday. Auch 2014 lockte das 44. Finale der National Football League Millionen vor die Fernseher. Gewonnen haben die Einen, deutlich, obwohl die Anderen als Favoriten galten. Neben dem Sport ist seit Jahrzehnten mindestens genauso wichtig, wer in der Halbzeit auftritt (2014: Bruno Mars und Red Hot Chili Peppers) und welcher Star sich für einen der beliebten Werbespot während der Übertragung verpflichten lässt.

Denn: Bei kaum einem anderen TV-Ereignis sehen mehr potenzielle Käufer und Fans zu. Das wissen die Veranstalter – und ließen sich in 2014 ihre Werbeplätze mit rund vier Millionen US-Dollar pro 30 Sekunden fürstlich entlohnen – und die Werbekunden selbst, die für ihren Spot beim Super Bowl alles aus ihren Kreativabteilungen und dem Budget rausholen, was möglich ist.

Das ist nicht immer erwähnenswert, häufig unterhaltsam und mitunter nahe der Genialität. So haben sich auch in diesem Jahr die Firmen einen inoffiziellen Wettstreit geliefert um den besten Super-Bowl-Spot 2014 – nicht selten mit prominenter Unterstützung. Die zehn vielleicht besten, bei uns jedenfalls beliebtesten Spots seht Ihr hier:

10. Good to be bad: Ben Kingsley, Mark Strong und Tom Hiddleston für Jaguar

Warum Briten in Hollywood meist Bösewichte spielen? Dieser Frage geht dieses ausgezeichnete Trio im Spot für Jaguar nach.

9. Happily Ever After: Ellen Degeneres für Beats Music

Der gerade erst an den Start gegangene Streaming-Dienst Beats Music konnte US-Talkikone Ellen DeGeneres dazu überreden, für diesen Spot im bekloppten Rotkäppchen-Kostüm umherzutanzen.

8. Sorry, Coke and Pepsi: Scarlett Johansson für SodaStream

Statt sich von einem der beiden größten Softdrink-Hersteller verpflichten zu lassen, entschied sich Scarlett Johansson für den Wasseraufsprudler SodaStream. Dass es in dem Spot weniger um eine ausgefallene Idee geht, als mehr um die „Ausstrahlung“ der Schauspielerin, verzeiht man schnell. Dank der „Ausstrahlung“ von Johansson.

7. „DRUMS!“: Terry Crews und die Muppets für Toyota

Wie viele Muppets passen in einen SUV? Zählt selbst nach:

6. Back To The Future: Alf, Teen Wolf und der Hulkster für RadioShack

Auf sehr charmante Weise geht die US-Elektronikmarktkette RadioShack mit ihrem etwas angestaubten Image um und lässt kurzerhand eine Tross 80er-Jahre-Helden eine Filiale auseinandernehmen.

5. Hugfest: Bruce Willis für Honda

Bruce Willis als besorgter Familienvater, der uns zur Vorsicht im Straßenverkehr ermahnt. Schlicht und charmant!

4. Blue Key vs. Red Key: Lawrence Fishburne für KIA

Mehr als zehn Jahre nach dem Finale der „Matrix“-Trilogie setzt Lawrence Fishburne noch einmal die halterlose Brille auf und schlüpft in die Rolle des mysteriöse Morpheus, der diesmal als Page in einem Restaurant ein ahnungsloses Paar auf eine bewusstseinsverändernde Autofahrt einlädt, samt Gesangseinlage und Zeitlupe.

3. Versteckte Kamera: Arnold Schwarzenegger, Don Cheadle und One Republic für Bud Light

Und plötzlich steigt Don Cheadle mit einem Lama im Schlepptau in den Fahrstuhl. Die wohl verrückteste Nacht seines Lebens erlebt ein vermeintlich ahnungsloser Mann in diesem Spot für die Biermarke Bud Light. Alleine schon wegen Arnold Schwarzenegger im knappen 80s-style Sportdress sehenswert.

2. Full Hose: John Stamos, Bob Saget und Dave Coulier für Oikos Yogurt

Kindern der 90er werden die drei Herren noch als überforderte Väter aus der US-Familienserie „Full House“ kennen. Dass der immer noch erstaunlich gut aussehende John Stamos heute sehr viel mehr Interesse an nicht jugendfreiem Untenrum-Spaß hat, beweist er in diesem Spot.

1. Kompromisslos: Der Doberhuahua für Audi

Warum der deutsche Autobauer Audi nur potenziellen Kunden in der USA diesen Spot zutraut, den Deutschen aber nicht, bleibt ein Rätsel. Ist er doch mindestens so witzig, wie politisch inkorrekt:


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