Best-Of

Die 6 besten Alben der Red Hot Chili Peppers

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Ein Käfig voller Narren mit Socken über dem Gemächt? Eine Gitarristen verzehrende Hydra? Die Verkörperung des amerikanischen Traums, vom Platz unter der Pennerbrücke hinauf in den Pop-Olymp? Die Geschichte der Red Hot Chili Peppers ist vielschichtig – und noch nicht zu Ende. Wir erzählen sie ausführlich im Musikexpress 09/2020 sowie neuerdings auch hier auf musikexpress.de. Die ME-Helden-Geschichte im Heft wurde flankiert von einer Kurzvorstellung der sechs wohl besten Alben der Red Hot Chili Peppers in ihrer bisher 37-jährigen Karriere, in der sie, Stand Sommer 2020, bislang elf Studioalben veröffentlicht haben. Hier findet Ihr nun auch jene Auswahl inklusive Kurzbeschreibung und ME-Bewertung. Anderer Meinung? Sagt sie uns auf Facebook!


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MOTHER’S MILK (1989)


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Zwei Wörter: „Higher Ground“. Und Chad Smith. Mit dem Stevie Wonder-Song wird der Boden für kommende Funk-Großtaten bereitet, der Drummer bringt Kontinuität in die Band. Der vorletzte Schritt Richtung Superstardom.

 

4 von 6 Sternen

BLOOD SUGAR SEX MAGIK (1991)


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Da ist das Ding! Außen Tribals und Rosen, drinnen Hits, aus denen andere Bands zwei Karrieren schneidern könnten. „Give It Away“ wird ein eigener Planet, „Breaking The Girl“ und „I Could
Have Lied“ durchzieht der Tiefgang kommender Großtaten, „Under The Bridge“ wird zu einem der Hits des Jahres – und bringt die Drogen-Schäfchen vorerst ins Trockene.

5,5 von 6 Sternen

ONE HOT MINUTE (1995)


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In Echtzeit eher gestrandet, im Rückblick, man muss es so sagen: gut gealtert. Mit dem Neu-Gitarrist Dave Navarro drängen Rockismen und Wah-Wah-Wahnwitz nach vorn. „Warped“
klingt wie Jane’s Addiction auf Grunge, „Aeroplane“ führt zurück an die Quelle, „My Friends“ ist Familienaufstellung zwischen California Love und dem Morgen danach.

4,5 von 6 Sternen

CALIFORNICATION (1999)


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Das Mammutwerk. Das Überalbum. Der Rundumschlag. Dass Songs wie „Scar Tissue“, „Otherside“ oder der Titeltrack immenses Potenzial haben, dürfte schon beim ersten Studio-Take klargewesen sein. Den Tsunami, der folgte, hatte die Band wohl dennoch nicht erwartet. Eines der größten Kunststücke der Peppers überhaupt: dieser Hypothek ein Followup wie BY THE WAY zu verpassen.

6 von 6 Sternen

BY THE WAY (2002)


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Drei Jahre nach all things Californian, nach endgültigem Aufstieg in die Bel Étage, folgt Konsolidierung auf hohem Niveau. Im Titelsong trillern Fake-Karneval und Vocoder, an anderer Stelle weist Frusciante dem Funk die Tür. Im hinteren Drittel lauern Folk Schnurren („Cabron“), Beatleskes („Tear“) und die famose Falsetto Preziose mit Frusciantes schönstem Solo, „Minor
Thing“.

5 von 6 Sternen

STADIUM ARCADIUM (2006)


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Banal, langweilig, abgekupfert. Sagt Storm Thorgerson, dessen Artworkvorschläge abgelehnt werden. Das Hipgnosis-Mastermind meint natürlich das gewählte Cover, das seiner Meinung nach so gar nicht zur Musik passt, die nämlich sei „abwechslungsreich, innovativ und fantasievoll“. Recht hat der Mann. Frusciantes Farewell bringt sechs Grammys und Überhits wie „Dani California“.

5 von 6 Sternen

Dieser Artikel erschien erstmals im ME 09/2020.

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