Black Rain

Seit dem "Blade Runner" vor sieben Jahren sind bei Regisseur Ridley Scott nicht mehr richtig die Fetzen geflogen - jetzt läßt er Michael Douglas auf die japanische Mafia los!

In „Black Rain“ spielt Douglas den New Yorker Cop Nick Conklin, der einen finsteren japanischen Mordbuben nach Osaka verfrachten soll, wo er ihn dummerweise bei den falschen Leuten abliefert. Beim Versuch ihn wieder einzufangen, legt sich Conklin nicht nur mit eiskalten Killern und Yakuza-Bossen, sondern auch mit der japanischen Mentalität im allgemeinen und seinen dortigen Kollegen im besonderen an.

So weit, so dürftig. Auch mit der Logik des Geschehens nehmen es die Autoren Craig Boloton und Warren Lewis nicht allzu genau, trotzdem hat Ridley Scott aus ihrem Anfänger-Krimi einen guten Action-Film gezaubert: In „Black Rain“ gibt es so schnell so viel zu gucken, daß man frühestens während des Abspanns Muße findet, sich über die reichlich märchenhafte Konstruktion des Handlungsablaufs zu wundern. Osaka bietet ausnehmend fotogene Kulissen für Spannung, Stunts und Schießereien, und Michael Douglas geht deutlich entschiedener zur Sache als seinerzeit auf den Straßen von San Francisco.

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