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Bob Geldof protestiert gegen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

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Bob Geldof hat bekanntgegeben, den Schlüssel der Stadt Dublin zurückzugeben, um so gegen die Politik Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi zu protestieren, der ebenfalls diese Ehre zu Teil geworden war.

Suu Kyi wird seit geraumer Zeit vorgeworfen, nichts gegen den Massenmord an den Rohingyas, einer muslimischen Minderheit Myanmars, zu tun. Die ethnischen Säuberungen im Westen des südostasiatischen Landes werden von mehreren internationalen Organisationen als Völkermord eingestuft.

Geldof ließ verlauten: „Ihre Verbindung zu unserer Stadt (Dublin, Anm.) sollte uns alle beschämen […] Wir haben sie geehrt, doch nun ekelt sie uns nur noch an.“ Vor Geldof hatten bereits U2 ihre Unzufriedenheit mit Suu Kyis Haltung artikuliert.

„Die Gräueltaten, die unter ihrer Obhut am Rohingya-Volk verbrochen werden, sprengen unsere Vorstellungskraft und brechen unsere Herzen“, schrieb die Band um Sänger Bono und führt weiter aus: „Wir wollten diese Woche mit ihr sprechen, doch daraus wird anscheinend nichts. Also sagen wir euch nun, was wir ihr sagen wollten: Die Gewalt und der Terror, dem die Rohingya ausgesetzt sind, sind entsetzliche Gräueltaten, die beendet werden müssen.“

Noch haben sich weder Dublins Stadtverwaltung noch Aung San Suu Kyi zu den Protesten Bob Geldofs und U2 geäußert.

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