BRIT Awards: Veranstalter wollen geschlechtsspezifische Kategorien abschaffen

Ein Auslöser für diese Entscheidung der „Brit Awards“-Veranstalter könnte Sam Smiths Stellungnahme Anfang 2019 gewesen sein. Der Sänger erklärte damals, dass er sich selbst als genderqueer identifiziere.

Nach den Grammys wollen jetzt auch die „Brit Awards“ ihre geschlechtsspezifischen Kategorien abschaffen. Der britischen Tageszeitung „The Sun“ zufolge beabsichtigen die Veranstalter der Preisverleihung, bereits 2021 mit geschlechtsneutralen Rubriken aufzuwarten. Demnach wolle man auf diese Weise nicht-binären Künstlern entgegenkommen und sich den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen.

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Ein entscheidender Auslöser für diese Ankündigung könnte Sam Smiths Stellungnahme Anfang 2019 gewesen sein. Der Sänger erklärte damals, dass er sich selbst als genderqueer identifiziere – also weder ausschließlich weiblich, noch männlich. Mitte September ging Smith noch einen Schritt weiter und verkündete in einem Tweet, dass er nun auch offiziell seine Pronomen ändern wolle.

https://twitter.com/samsmith/status/1172519872464662530

Die Organisatoren der Grammy-Awards hatten bereits 2012 einen solchen Wandel vollzogen. Seitdem werden keine Preise mehr in den Kategorien „Best Male Pop Vocal Performance“ und „Best Female Pop Vocal Performance“, sondern nur noch in der Rubrik „Best Pop Solo Performance“ vergeben.

Auch die „MTV Music Awards“ vergeben seit 2017 nur noch den geschlechtsneutralen „Best Artist“-Award. Auch der International Music Award, ein von den Kollegen des „Rolling Stone“ präsentierter neuer deutscher Musikpreis, verzichtet auf geschlechtertrennende Kategorien.

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