Bryan Ferry: ‚Alt-J sehen aus, als wären sie auf dem Weg ins Arbeitsamt‘

In einem Interview lästert Bryan Ferry über die Mercury-Preis-Gewinner Alt-J. Das "Abfeiern des Normalen" wie er es nennt, ist ihm offensichtlich äußerst suspekt.

Bryan Ferry scheint, ebenso wie Kollege Mark E. Smith, nicht viel mit Neo-Folk anfangen zu können. In einem Interview wurde ihm ein Foto von Alt-J gezeigt, welches Entsetzen bei Ferry hervorrief.

„Das ist genau das, was wir (Roxy Music) damals, 1972, unbedingt vermeiden wollten … dieses Abfeiern des Normalen.“ Die Gewinner des Mercury-Preises sind ihm offensichtlich suspekt.

„Die sehen so aus, als wären sie auf dem Weg ins Arbeitsamt“, so Ferry.

Mit Glamour haben die Buben von Alt-J nun wirklich nichts am Hut, ganz im Gegensatz zu Bryan Ferry. Ferry war damals im fluoroszierenden Overall und pinkfarbenen Kampfanzug unterwegs, da können die Folker dieser Tage nur von träumen, in ihren Karohemden.

Zur Musik von Alt-J hat Ferry leider nichts gesagt.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.