Captain Invincible

vom australischen Regisseur Philippe Mora dürfte hierzulande lediglich sein Film „Mad Dog Morgan“ mit Dennis Hopper als dem berüchtigten australischen Gesetzlosen bekannt sein. In „Captain Invincible“ parodiert er frech und intelligent die amerikanischen Superhelden ä la Superman.

Captain Invincible (Alan Arkin), so die Filmstory, ist während der Kommunisten-Hatz der frühen Fünfziger in Ungnade gefallen, trug er doch immer ein leuchtend rotes (!) Flugcape, flog ohne Lizenz durch die Lüfte und spazierte in der Öffentlichkeit in einem Dreß herum, der stark an des Normalbürgers Unterwäsche erinnerte.

Als der Super-Hero wieder einmal verkommen in einer australischen Kneipe hockt, ruft ihn der Präsident aus der Verbannung zurück. Mr. Midnight, eine Paraderolle für Ex-Dracula Christopher Lee, bedroht die Freiheit der USA.

Nach anfänglichen Fehlleistungen, das Computer-Hirn ist eingerostet, erhält Amerika seinen Helden zurück; der Kampf gegen das „Böse“ endet mit einer Imbiß-Einladung bei Mr. Präsident persönlich. Comic-Helden werden hier gründlich und gekonnt veralbert.

Kinostart: 2. März

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.